Zusammenziehen mit dem Partner – Schritt für Schritt

Zusammenziehen

Jedes Paar steht irgendwann vor der Entscheidung, ob es zusammen in ein gemeinsames Domizil ziehen möchte. Wenn diese Entscheidung positiv ausfällt, sind einige Tipps zu beachten, damit das Zusammenziehen harmonisch verläuft. Welche Tipps zu beachten sind, wird im Folgenden geklärt.

Goldene Regeln für das Zusammenziehen mit dem Partner

  1. Zusammenziehen auf Probe: Vor dem eigentlichen Umzug in eine eigene Wohnung sollte das Zusammenziehen erprobt werden. Verbringen Sie Zeit mit dem Partner und schauen Sie, ob das Zusammenleben funktioniert. Funktioniert das, steht dem Umzug nichts im Wege. Funktioniert das nicht, lassen Sie es bleiben und sparen Sie sich Zeit, Geld und Nerven.
  2. Eine gemeinsame Wohnung nach der Vorstellung beider Partner: Suchen Sie sich eine Wohnung, die beiden zusagt und in der sich beide Partner wohlfühlen. Bedenken Sie auch die Strecke zur Arbeit.
  3. Genügend Platz: Bedenken Sie, dass beide Partner genügend Platz brauchen. Beide brauchen Platz für Privatsphäre. In stressigen Zeiten möchte sich jeder zurückziehen können.
  4. Kosten: Klären Sie die Kosten für Miete, Versicherungen und Lebensmittel vorher
  5. Akzeptanz des Partners: Versuchen Sie nicht den Partner verändern zu wollen
  6. Akzeptanz des Leben des Partners: Jeder Mensch hatte ein Leben vor Ihnen. Respektieren Sie das alte Leben, Freunde, Hobbies etc.
  7. Gestalten Sie die Wohnung gemeinsam: Gestalten Sie die Wohnung gemeinsam, so wie es beiden gefällt. Gehen Sie Kompromisse ein.
  8. Aufteilen der Arbeit im Haushalt: Teilen Sie die Arbeit im Haushalt ein, sodass jeder seinen Beitrag beiträgt.

Jederzeit mit dem Partner zusammen sein, das steckt hinter dem Wunsch nach dem Zusammenziehen. Für ein harmonisches Zusammenleben sollten jedoch einige Tipps beachtet werden.

Werden diese Tipps beachtet, steht dem Leben mit dem Partner in einer gemeinsamen Wohnung nichts im Weg.

Kontrolle ist alles

Geldscheine

Geld ist zwar nicht das wichtigste aber dennoch dreht sich alles irgendwie um das Geld. Leider hört bei Geld oftmals die Freundschaft auf und wenn man das Konto ausgeglichen hat, lebt es sich etwas sorgenfreier. Sollte es mal eng werden, so wirkt sich das umgehend auf uns selber und unser Umfeld aus. Man ist gestresster, man ist sensibler und oftmals sind Geldsorgen der Anlass zum Streit mit dem Partner. Gerade wenn man der Meinung ist, dass der Partner mit Geld nicht richtig umgeht.

Worauf ist zu achten?

Beim Umgang mit Geld sind einige wenige Dinge zu beachten, um nicht in die Schuldenfalle zu geraten. Erst einmal sollte man sich einen Überblick verschaffen von:

  • Was habe ich an garantierten Einkommen?
  • Was habe ich an Kapital verfügbar?
  • Was habe ich an definitiven Ausgaben?
  • Was steht in kurz-, mittel- und langfristiger Zukunft an Ausgaben an?

Wichtig ist bei der Auftellung ist die Ehrlichkeit zu sich selbst. Rechnen Sie sich nichts schön. Die Einnahmen sollten eher zurückhaltend angenommen werden. Keine eventuellen Gehaltserhöhungen oder Sonderzahlungen, die vielleicht noch kommen könnten einbeziehen. Das Gleiche gilt bei den Ausgaben. Hier eher zum eigenen Ungunsten rechnen.

  • Was habe ich definitiv an Ausgaben und im schlimmsten Fall?
  • Welche Anschaffungen (Auto, Waschmaschine,…) stehen in Zukunft noch an?

Dann Sollte man die Ein- und Ausgaben gegeneinander aufrechnen. Die Differenz ist das, was man zur Verfügung hat.
Diesen Betrag sollte man nicht überschreiten, was gerade im Zeitalter von Online-Shopping und Kartenzahlung schwierig ist. Hier bietet sich das klassische Haushaltsbuch an, wo man alle Ausgaben dokumentiert. Mittlerweile auch als App für das Smartphone verfügbar.

Ehrlichkeit zu sich selbst bei den Ein- und Ausgaben, sowie die ständige Kontrolle und strikte Einhaltung des zur Verfügung stehenden Haushaltsgeldes, sind die Grundlage für ein ausgeglichenes Konto.